Messe Lebensart Gut Brook 20.-22.07.2018

24.07.2018

Der Roboter mäht schon mal

Messe Lebensart: Intelligente Gartenarbeit funktioniert über Apps. Mähroboter und Beregnungsanlage übernehmen Arbeit

Schweriner Volkszeitung, 23.07.2018

von Manja Potts

 

Stundenlang mit dem Rasenmäher hin- und herfahren. Zwischendurch geht das Benzin aus oder noch schlimmer, der Hobbygärtner fährt über das Kabel und dann geht erst einmal nichts mehr. Wer will das schon?

Dank moderner Technik muss das nicht mehr sein. Danny Schulz vom Landmaschinenvertrieb aus Dorf Mecklenburg hat auf der Messe Lebensart auf Gut Brook gezeigt, wie smarte, also intelligente, Gartenarbeit funktioniert und wie entspannend, dass für Grundstücksbesitzer sein kann.

Rasenroboter und Beregnungsanlage übernehmen die anstrengende und zeitintensive Arbeit. Weil sie das selbstständig tun, müssen am Wochenende keine lauten Rasenmäher mehr knattern.

„Der Vorteil des Roboters ist, dass kein Grünschnitt mehr anfällt“, erklärt Danny Schulz. Da das Gerät permanent mit Mähen beschäftigt sei, bleibe der Rasen sehr kurz. Das was abgemäht wird, bleibe liegen und diene als natürlicher Dünger. Bis zu 1,8 Hektar schaffen solche Geräte, sagt Schulz. Das seien dann zwar keine kleinen handlichen Roboter mehr, wie er sie in seinem Messestand vorführt, sondern schon große Maschinen. Aber immerhin.

Schulz hat den Landmaschinenvertrieb aus Dorf Mecklenburg 2016 übernommen. Viele Jahre arbeitete er im Landhandel und kennt sich aus in der Branche. Vor kurzem kam noch ein Geschäft in Kröpelin dazu. 28 Mitarbeiter beschäftigt er nun.

Stück für Stück hat er seine Firma von Vertrieb für Landmaschinen zum Vertrieb für Gartentechnik umgebaut. „Auch wenn man manchmal glaubt, Messen sind etwas angestaubt, trauen sich Kunden hier eher zu einem Beratungsgespräch zu uns“, sagt Schulz. „Das Thema Gartentechnik ist beratungsintensiv.“ Dafür extra ins Geschäft gehen, sich beraten lassen und dann doch nichts kaufen, viele scheuten das.

Deshalb ist er auf der Lebensart dabei gewesen. Und in Gesprächen habe er dann bemerkt, dass die Kunden Hilfe im Garten wollen. „In Mecklenburg-Vorpommern haben die Leute große Grundstücke“, sagt Schulz. Den einen fehlt dann die Zeit für die Gartenarbeit, ältere Menschen wird sie irgendwann beschwerlich. An diesem Punkt kommt die smarte Gartentechnik zum Einsatz.

„Das funktioniert über Apps“, sagt Schulz. Also über kleine Programme auf dem Handy. Mittels derer lassen sich Rasenroboter und Beregnungssystem steuern. Doch die beiden Geräte kommunizieren auch miteinander. Springt der Sprinkler an, fährt der Rasenroboter nicht mehr raus. Oder wird gerade gemäht, springt der Rasensprenger nicht an. Der Gartenbesitzer kann dann daneben sitzen und sich das Schauspiel anschauen oder der leichten Gartenarbeit widmen. Oder eben einfach entspannt dabei zu sehen, wie der Garten gepflegt wird.

Bild: So macht Gartenarbeit Spaß: Rasenroboter übernehmen das anstrengende Mähen. Danny Schulz zeigt, wie intelligente Gartenarbeit funktionieren kann.
https://www.svz.de/lokales/gadebusch-rehnaer-zeitung/der-roboter-maeht-schon-mal-id20503627.html

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